Sieg gegen Tabellenführer ADM/Steg

In der 3. Runde der 1. Landesliga konnten die Herren der SVS Union Schwertberg einen hart erkämpften 3:2 Sieg gegen Tabellenführer SG ADM/Linz-Steg feiern. 

Die Herren hatten in den ersten beiden Runden erst einen Sieg gegen Schlusslicht Esternberg einfahren können. Gegen den Nachbarn aus Ried/Riedmark konnte trotz guter Leistung nur ein 1:3 erreicht werden, gegen Aufsteiger Grieskirchen setzte es wegen zu hoher Eigenfehlerquote zuhause ein 2:3.

In der 3. Runde musste man auswärts gegen die beiden führenden Teams der laufenden Meisterschaft, ADM/Steg-Linz und Scharnstein/Eberstalzell antreten. Von der Papierform rechnet sich Coach Johannes „Dicho“ Dirnberger keine großen Chancen aus. Noch dazu war durch eine Mittelohrentzündung auch noch der Zuspieler „Musti“ Kuzu ausgefallen. Doch als Ersatzzuspieler lief diesmal Neuzugang Fabian Wald auf und machte seine Sache ausgezeichnet. Da man nichts zu verlieren hatte, spielten die Schwertberger frech auf, riskierten voll bei Service und Angriff und konnten die Linzer Favoriten überraschen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, kleine Fehler wurden von beiden Seiten sofort bestraft und so ging es in den 5. Satz. Dort verlor das junge Linzer Team etwas die Nerven, machte einige unnötige Eigenfehler und Schwertberg konnte erstmals das Potenzial über ein gesamtes Spiel abrufen und siegten 15:13.

Gegen die favorisierten Hausherren aus Scharnstein konnte im zweiten Spiel wieder voll angegriffen werden, da man durch den Sieg gegen ADM/Steg vor Selbstvertrauen strotzte. Die Hausherren und amtierenden Ladesmeister hielten aber durch einen starken Angriff dagegen und wieder ging es in den 5. Satz. Da schwanden dann allerdings bei Schwertberg die Kräfte und so musste man sich mit einem 2:3 zufrieden geben.

„Ich hätte niemals mit 3 Punkten gerechnet, die Leistung meiner Jungs war diesmal phänomenal und zum ersten Mal über ein gesamtes Spiel hinweg konnten wir Annahme und Verteidigungsdisziplin einhalten. Der Kader müsste aber größer sein, um 2 5-Satz-Spiele auf diesem hohen Niveau durchzuhalten. Ich bin aber voll zufrieden, die Formkurve zeigt steil nach oben!“, ist Coach Dicho Dirnberger zufrieden.

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